Generalkonsulat der Republik Türkei

Mitteilungen des Türkischen Aussenministeriums

Pressemitteilung In Bezug Auf Den Internationalen Tag Des Gedenkens An Die Opfer Des Holocaust , 27.01.2017

Nr.:29, 27. Januar 2017

Der 27. Januar, Befreiungstag des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau (27. Januar 1945), der einer der Symbole des Zweiten Weltkrieges ist, wurde von der Generalversammlung der Vereinten Nationen im Jahr 2005, wo die Türkei einer der Ko-Anbieter der Resolution war zum „Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust“ erklärt.

Vor dem Zweiten Weltkrieg führten in Europa steigende Phänomene wie Rassismus, Extremismus und Antisemitismus zu einer der größten Tragödien der Geschichte, die als Holocaust bezeichnet wird. Millionen unschuldige Menschen, vor allem Juden wurden durch das NS-Regime und durch ihre Verbündeten systematisch und organisiert getötet.

Wir gedenken mit Respekt an die Millionen von Menschen, die während des Holocausts ihr Leben verloren haben.

Heute ist es unsere Pflicht alles zu tun damit die Wiederholung des Holocausts, der einer der dunkelsten Perioden der Menschengeschichte ist, vermieden wird. Das ist die gemeinsame Verantwortung der ganzen Menschheit.

In dieser Hinsicht nimmt die Türkei seit 2008, mit Beobachterstatus an den Aktivitäten der Organisation „Internationale Allianz für Holocaust-Gedenken“ aktiv teil und setzt ihre Arbeiten fort, damit der Holocaust nicht vergessen und die daraus gezogenen Lehren an jüngere Generationen übertragen wird. Aus diesem Anlass wird wie in den vergangenen Jahren in diesem Jahr auch am 27. Januar 2017 eine Gedenkfeier mit umfassender Beteiligung organisiert. An dieser Gedenkfeier, wobei die Ankara Universität Gastgeber sein wird, werden Studenten, Lehrpersonal, Mitglieder der Diplomatischen Korps und Vertreter der türkisch-jüdischen Gemeinde sowie S. E. Tuğrul Türkeş, Stellvertretender Ministerpräsident der Republik Türkei, teilnehmen.

Die Türkei ist sich seiner Verantwortung bewusst und wird ihren Kampf gegen Phänomene wie Antisemitismus, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Islamophobie, die in der heutigen Welt leider wieder stärker werden, entschlossen fortsetzen.