Generalkonsulat der Republik Türkei

Mitteilungen des Türkischen Aussenministeriums

Pressemitteilung Bezüglich Der Erklärungen Vom Generalsekretär Der Arabischen Liga Nabil Elaraby Über Die Türkei , 05.08.2015

Nr. 224, 5. August 2015

Die Türkei verurteilt und widerspricht die Erklärung vom Generalsekretär der Arabischen Liga Nabil Elaraby von gestern (4. August) im Bezug auf die Operationen der Türkei gegen die Terrororganisationen PKK/KCK, die sich im Norden Iraks befinden.

Obwohl mit den irakischen Behörden seit 2003 verschiedene Zusammenarbeitsmechanismen für die Verhinderung von Aktivitäten und dem Existenz von Terrororganisationen PKK/KCK in Irak, auch ''Dreier Mechanismus'' errichtet wurden, wurden trotzdem die PKK/KCK Lagern im Norden Iraks nicht geschlossen. Außerdem hat die Organisation trotzdem ihre Ausbildungsaktivitäten mit Munition, Sprengstoff, logistische Hilfe und Personalbeschaffung durchgeführt und weiterhin terroristische Angriffe gegen die Türkei verübt.

Die Irakische Regierung äußerte ausdrücklich, dass es für die Türkei und seine Bürger unmöglich ist die terroristischen Angriffe von PKK/KCK zu verhindern. In dieser Zeit ist diese Haltung gegen die entschlossene Bekämpfung der Türkei gegen Terrorismus bezugnehmend auf die internationalen Rechte unfassbar. Wir laden die Menschen, die dies geäußert haben, nicht zur Unterstützung vom Terror sondern zur Bekämpfung des Terrors ein.

Es wurde erfahren, dass diese letzte Deklaration bezüglich der Türkei des Generalsekretärs der Arabischen Liga, der über die Erklärungen der Terroroganisation über die Gründung eines autonomen Kantons im irakischen Gebiet schwieg, nicht in der Arabischen Liga diskutiert wurde und die persönliche Ansicht der erwähnten Person darstellt. Daher reagierten auch Mitglieder der Arabischen Liga auf diese Deklaration von El Arabi.

Diese Themen wurden außerdem zu dem Botschafter Mohammed El Fatah Naciri, Vertreter der arabischen Staaten Liga in Ankara, der heute zu unserem Amt eingeladen wurde, übermittelt und betont, dass die Aussagen von Elaraby inakzeptabel sind.