Fa-05, 6. Februar 2019, Antwort Vom Sprecher Des Außenministeriums, Herrn Hami Aksoy, Auf Eine Frage Zu Den Erklärungen Des Französischen Präsidenten Macron Über Die Ausrufung Eines Nationalen Gedenktages In Frankreich Zu Den Ereignissen Von 1915

Republik Türkei Außenministerium 06.02.2019

Wir haben den französischen Amtsträgern auf allen Ebenen, insbesondere dem Präsidenten von Frankreich, mehrmals erklärt, dass die Ereignisse von 1915 ein legitimes Thema der rechtlichen, historischen und wissenschaftlichen Debatte sind.

Es versteht sich jedoch, dass der französische Präsident Macron versucht, sein Wahlversprechen in der Hoffnung zu erfüllen, die Stimmen der französischen armenischen Wählerschaft zu erhalten, ohne dabei die Entscheidungen des französischen Verfassungsgerichts und des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte sowie historische Fakten zu berücksichtigen.

Es ist bedauerlich, dass ein Politiker, der unwissend über die osmanische Geschichte ist, die französische und europäische Rechtsprechung ignoriert und eine einseitige Position zu einer historischen Frage von sehr sensibler Natur für die Türken einnimmt, um seiner persönlichen politischen Interessen willen.

Um alle Aspekte der Zeit des Zerfalls des Osmanischen Reiches zu erfassen, in der mehr als 500 000 Muslime von armenischen Aufständischen ermordet wurden, ist ein objektiver Ansatz erforderlich. Die Türkei misst der Aufklärung dieser schmerzlichen Zeit der Geschichte größte Bedeutung bei, und ihr Vorschlag zur Bildung einer gemeinsamen historischen Kommission ist nach wie vor gültig.

Es gibt keine Lektionen, die wir von arroganten französischen Politikern zu lernen haben, die ohne Grundkenntnisse der Geschichte ein Land vertreten, das uns durch seine Gräueltaten in Anatolien bekannt ist und dabei auch die Armenier während unseres Unabhängigkeitskrieges instrumentalisierte, sowie durch seine Massaker in Algerien und seine Verantwortung für den Völkermord in Ruanda.

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