Nr.: 224, 27. August 2018, Pressemitteilung In Bezug Auf Die Humanitäre Krise Der Rohingya-muslime

Republik Türkei Außenministerium 27.08.2018

Ein Jahr nach dem Ausbruch der Gewalt im nördlichen Rakhine-Staat und der anschließenden Vertreibung von 700.000 Rohingya-Muslimen nach Bangladesch setzt sich die humanitäre Krise leider noch immer fort. Der Ernst der aktuellen Lage der Rohingya wird in allen entsprechenden UN-Berichten eindeutig dargelegt.

In der Tat hat der letzte Bericht des UN-Menschenrechtsrats festgestellt, dass die gegen die Rohingya verübten Menschenrechtsverletzungen zu den schwersten Verbrechen des internationalen Rechts gehören. Der Bericht unterstrich auch, dass hochrangige myanmarische Beamte, die für diese Verbrechen verantwortlich sind, von einem zuständigen Gericht untersucht und strafrechtlich verfolgt werden sollten.

Trotz der Schritte der Regierung von Myanmar und des bestehenden Dialogs zwischen Bangladesch und Myanmar zur Lösung der Krise muss der offizielle Rückführungsprozess noch eingeleitet werden.

Wir rufen die Regierung von Myanmar auf, in Zusammenarbeit mit der internationalen Gemeinschaft die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um eine dauerhafte Lösung für die Krise zu erzielen und die notwendigen Voraussetzungen für eine sichere, würdige und nachhaltige Rückkehr der Rohingya-Muslime in den Rakhine-Staat zu ermöglichen.

Die Türkei hat seit Beginn der Krise keine Mühen gescheut, um die internationale Gemeinschaft seit Ausbruch der Krise auf dieses Thema aufmerksam zu machen. In diesem Zusammenhang wurde am 6. Juli 2018 in Ankara das Internationale Rohingya-Konsultationstreffen organisiert, um Meinungen zwischen gleichgesinnten Ländern und der in der Region aktiven internationalen Organisationen auszutauschen sowie Wege und Mittel zur Verhinderung einer weiteren Verschlechterung der humanitären Bedingungen der Rohingya zu beraten.

Die Türkei wird weiterhin alle Bemühungen unterstützen, um dieses Thema auf der Tagesordnung der internationalen Gemeinschaft zu halten und im Dialog mit Myanmar und Bangladesch eine dauerhafte Lösung für die Krise zu finden.

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