Der Kommentar Von Außenminister Çavuşoğlu, Der In "usa Today" Über Die Selbstzerstörerische Natur Der Us-sanktionen Veröffentlicht Wurde, 20. August 2018

Republik Türkei Außenministerium 20.08.2018

<<Die inoffizielle deutsche Übersetzung des Originaltextes in Englisch>>

Das Ziel, die Wirtschaft eines Verbündeten zu beschädigen, um innenpolitische Punkte zu erzielen, ist zutiefst fehlgeleitet. Einen Verbündeten zu entfremden, mit dem Ihr Land lebenswichtige nationale Interessen teilt, ist selbstzerstörerisch.

Präsident Trump hatte Recht, als er die Mitglieder der Nordatlantikpakt-Organisation aufforderte, ihre Verteidigungsausgaben zu erhöhen. Aber neue amerikanische Sanktionen, die auf die Türkei abzielen -und die Bedrohung, es würden noch weitere bevorstehen- entfremden einen der wenigen NATO-Verbündeten, die der Zeit voraus ist.

Die Türkei ist verpflichtet, ein Verbündeter zu sein

Im Jahr 2006 hat die NATO ein offizielles Ziel für die Mitglieder bezüglich der Ausgaben zur Verteidigung festgelegt: 2 % ihres Bruttoinlandsprodukts. Das Ziel ist jedoch nur eine "Richtlinie" und nur eine Handvoll der NATO-Mitglieder haben sich bemüht das Ziel zu erreichen. Im Gegensatz dazu hat sich die Türkei verpflichtet, dieses Ziel bis 2024 zu erreichen und unsere Ausgaben für militärische Ausrüstung liegen bereits über der NATO-Richtlinie von 20 %. Wir sind auch eines der ältesten und strategisch gesehen eines der am besten positionierten Mitglieder der NATO - dienen als Hüter der Südflanke des Bündnisses und liefern dem Bündnis die zweitgrößte Streitmacht.

Die wirtschaftlichen Sanktionen, die von der Trump Regierung der Türkei verhängt werden sind bereit jede Atmosphäre der Zusammenarbeit zu gefährden obwohl die globalen Bedrohungen verlangen, dass wir die Bindungen, die uns verbinden zusammen halten, uns stärken und nicht schwächen.

Syrien ist ein typisches Beispiel. Als die Lage eine kritische Phase erreichte, glänzte die Türkei als eine der wenigen Nationen, die bereit waren, eine große Anzahl von Flüchtlingen aufzunehmen, und spielt eine Schlüsselrolle bei der Steuerung der politischen Zukunft Syriens. Wie es kürzlich durch einen hochrangigen Vertreter des Außenministeriums gegenüber dem Kongress erklärte wurde, "hat die Türkei in den vergangenen Jahren mehr Verluste durch den Terrorismus verzeichnet als jeder andere Verbündete und versorgt 3,5 Millionen syrische Flüchtlinge."

Obwohl der DAESH im Nahen Osten einen schweren Schlag erlitten hat, ist er immer noch eine globale Bedrohung. Jeden Tag gehen türkische Sicherheitsbeamte von Tür zu Tür, um DAESH-Kämpfer zu jagen, die versuchen über die Türkei aus von Syrien nach Europa zu gelangen. In den letzten zwei Jahren haben wir Hunderte von mutmaßlichen DAESH-Mitgliedern festgenommen und dabei geholfen, die Verbreitung der Gruppen in westliche Hauptstädte zu verhindern. Angesichts dieser Bedrohung ist die Türkei die Speerspitze.

Trump sollte anstelle von Zöllen die Diplomatie versuchen

Unterdessen versorgt der Luftwaffenstützpunkt İncirlik amerikanische Truppen, die im Kampf gegen DAESH an vorderster Front dienen. Es ist ein kritischer Sammelpunkt, der die Streitkräfte der Alliierten Stunden näher rückte als andere Stützpunkte in der Region und machte bei der erfolgreichen Beseitigung der DAESH einen wesentlichen Unterschied.

Diese Momentaufnahme der Rolle, die die Türkei in unserer Welt von 2018 spielt, sollte deutlich machen, dass wir kein schwaches Land sind, das aus einer Laune heraus erschüttert werden kann.

Die Entscheidung, die US-Zölle auf Stahl- und Aluminiumimporte aus der Türkei zu verdoppeln, wurde sowohl in Europa als auch in den Vereinigten Staaten bereits umfassend kritisiert. Die verhängten Sanktionen, die die türkische Wirtschaft belasten sollen, werden dabei die Interessen amerikanischer und europäischer Unternehmen beschädigen. Die US-Handelskammer warnte Präsident Trump in einer direkten Erklärung, dass Zölle "die US-Wirtschaft schädigen und die globale Führung Amerikas untergraben werden und stellte Beweise auf, dass die Schäden an US-amerikanischen Arbeitern, Bauern und Unternehmen zunehmen werden."

Diese rücksichtslose Eskalation muss ein Ende haben. Die USA und die Türkei mögen unterschiedliche Ansichten zu wichtigen Fragen haben, aber wir sind in einer strategischen Zusammenarbeit in einer Vielzahl von anderen Themen. Um unserer selbst willen sollten wir unsere Meinungsverschiedenheiten eher mit Diplomatie als mit Drohungen und Provokationen und mit einer Verpflichtung zu Fakten und Perspektiven behandeln.

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